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Nutrition 1×1: Proteine

Proteine

Baustoff für deine Muskulatur

Protein ist ein wesentlicher Eckpfeiler einer “optimalen” Ernährung. Es liefert den Baustoff für Deine Muskeln und ist an mehreren Funktionen im Körper beteiligt!

Diese Funktionen übernimmt das Protein:
  • Reparatur von Gewebe (Muskeln, Haut, Haar)
  • Stabilisierung des Blutzuckers
  • Bildung von Kollagen
  • Transport von Sauerstoff in die Muskelzelle
Doch was sind überhaupt Proteine?
Proteine bestehen aus Aminosäuren.

Man unterscheidet essenzielle und nicht-essentielle Aminosäuren. Essenziell bedeutet, dass der Körper diese nicht selber herstellen kann und zugeführt werden müssen. Nicht-essentiell bedeutet, der Körper kann diese selber herstellen.

Qualität vor Quantität
Leg einen hohen Wert auf die Qualität Deiner Nahrung: Kaufe bio und regional.

Wenn Du auf Nährwerttabellen schaust, findest Du die Angabe zur enthaltenden Menge an Gesamtprotein, allerdings nichts zur Eiweißqualität. Demnach solltest Du beim Kauf von Proteinquellen nicht sparen und auf die Qualität achten!

Informiere Dich über Bio Bauernhöfe in Deiner Umgebung, kaufe auf Wochenmärkten, wo Du die Verkäufer befragen kannst und lerne mehr über nachhaltige holistische Landwirtschaft. Je mehr Du Dich mit der Herkunft Deines Essens auseinander setzt, desto besser.

Wie viel Protein benötigt mein Körper?

Der Bedarf an Eiweiß steigt mit zunehmender körperlicher Belastung. So haben Sportler einen vergleichsweise höheren Proteinbedarf.

Sicherlich erwartest Du jetzt eine Zahl, wie viel Du zu Dir nehmen sollst. Ich frage Dich, weißt Du überhaupt wie viel Du zu Dir nimmst?

Tracke also zuerst mal für eine gewisse Zeit Deine Eiweiß Aufnahme und schaue auf die Qualität. Danach kannst Du nachjustieren und schauen was Du ändern solltest, um Deine gesundheitlichen Ziele zu erreichen.

Dauerhaft messen und tracken?

Um gesund zu essen, brauchst Du aber nicht für immer Kalorien zählen oder Makros tracken. Für einen kurzen Zeitraum kann es hilfreich sein, um mehr über Portionsgrößen und seinen individuellen Bedarf zu erfahren. Auf lange Sicht ist dies aber keine gesunde Ernährungsstrategie, da dauerhaftes Kalorienzählen oder Makro-Tracking zu einem ungesunden, unnatürlichen Essverhalten führen kann.

Lege Deinen Fokus darauf, WAS Du isst (siehe unsere Ernährungsempfehlungen). Dann pendeln sich die richtigen Mengen meist selber ein und Du stresst Dich nicht wegen einer Mandel oder einem Löffel Olivenöl zu viel/wenig.

Tipps:
1. Iss ausreichend Protein:

Iss zu jeder Mahlzeit min. eine Handfläche eiweißreiche Lebensmittel!

2. Iss Vielfältig!

Sei vielfältig und versorge Deinen Körper mit tierischen und pflanzlichen Quellen.

Tierisch: Artgerecht gehalten, Bio, Regional, Iss alles vom Tier
Pflanzlich: Saisonal, Regional, Bio

Im nächsten Blogpost erfährst Du mehr über Gemüse – und warum vom Salat nicht der Bizeps schrumpft!

Autoren: BASIS Social Media Team