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Nutrition 1×1: Gemüse

Gemüse

SUPER FANCY SUPER FOOD

Iss jeden Tag einen “Regenbogen an Farben”. Im Allgemeinen ist frisches Gemüse die beste Art und Weise um den Körper entzündungshemmend zu unterstützen! Also: Iss dein Gemüse: am besten reichlich davon!

Iss einen Regenbogen an Farben:
  • GRÜN: Blattgemüse, grüne Kräuter wie Petersilie & Koriander…
  • ROT: Rüben, Beete, Paprika & Rettich…
  • ORANGE: Karotten, Paprika, Süßkartoffeln & Kürbis…
  • GELB: Sommerkürbisse & Paprika…
  • WEISS: Zwiebeln & Knoblauch…

Im Idealfall ist es am besten 4 verschiedene Gemüsebomben pro Tag zu bekommen – Eine Portion entspricht etwa einer Faust!

Von Salat schrumpft der Bizeps? Oder etwa doch nicht?
Gemüse ist die beste Art und Weise um deinen Körper entzündungshemmend zu unterstützen!

Bedeutet: Deine Recovery wird positiv beeinflusst und Du bist schneller wieder ready to rumble!

Denn Gemüse bietet eine komplexe Palette an essentiellen Nährstoffen, welche Phytonährstoffe und Antioxidantien genannt werden. Diese fördern die Heilung und Entgiftung. Antioxidantien bieten außerdem Schutz vor freien Radikalen (verursachen „Rostschäden“ und damit Krankheiten) und unterstützen Dein Immunsystem.

Antioxidantien: besonders bei Gemüsearten mit einem hohen Gehalt von Flavonoide wie Tomaten, Karotten, Kartoffeln oder Brokkoli enthalten.

Phytonärstoffe: bei rot und blau gefärbten Pflanzen und im weißen Gemüse: Rotkohl, Zwiebeln…

Das tolle an Phytonährstoffen: Diese spielen eine aktive Rolle bei der Verbesserung der Stressreaktion und reduzieren damit auch Deine Entzündungswerte! Richtige Stressmanager sozusagen!

Gemüse = Must Eat Superfood

Gemüse ist ein MUSS für jeden hart trainierenden Athleten und jeden Weekend Warrior mit einem stressigen Alltag!

Ganz wichtig: Quality is the key!

Wann immer möglich, wähle frische Lebensmittel und biologisch angebautes Gemüse, um die Aufnahme von Pestiziden und chemischen Rückständen zu reduzieren. Dein Körper kann damit viel mehr von dem wirklich bestem Natura Supplement aufnehmen!

Kleiner Exkurs: BIO

Biologischer Anbau von Feldfrüchten schont Boden und Umwelt – das bestätigt die Forschung. Sind Biolebensmittel aber auch gesünder als konventionell angebaute?

Eine britische Studie von 2014 sagt ja, eine aus den USA von 2012 nein; beide Teams werteten bei der Metastudie Hunderte internationaler Forschungsberichte aus.

Bio-Lebensmittel wirken, dafür gebe es klare Hinweise – zu diesem Schluss kam die britische Universität Newcastle 2014, nachdem sie über 300 Studien ausgewertet hatte. Die Forscher fanden in Bio-Feldfrüchten und deren Produkten eine 18 bis 69 Prozent höhere Konzentration an Antioxidanzien. Die Bio-Feldfrüchte wiesen zudem im Schnitt eine 48 Prozent tiefere Konzentration des giftigen Schwermetalls Kadmium auf. Nicht-Bio-Lebensmittel dagegen enthielten mit viermal so grosser Wahrscheinlichkeit Pestizidrückstände, zudem 30 Prozent mehr Nitrat und 87 Prozent mehr Nitrit.

Laut der US-Universität Stanford hingegen bringt Biokost keine signifikanten Gesundheitsvorteile. Fazit nach der Auswertung von 223 Studien 2012: Der Vitamingehalt von Bio- und Nicht-Bio-Kost unterscheide sich kaum, Fette und Proteine seien ähnlich verteilt. Und bei der Gruppe, die sich konventionell ernährte, seien Krankheitserreger nicht häufiger vorgekommen.

Interessant ist dennoch: im Urin von Kindern, die vorwiegend Biokost assen, fanden sich geringere Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die Tests dauerten zwei Tage bis zwei Jahre. Langzeitstudien zu explizit gesundheitlichen Aspekten liegen aber leider nicht vor.

Bio vs. Nicht Bio

Das eine Bild zeigt fein verästelte Strukturen, fast schon richtige Miniatur-Apfelbäumchen; das andere nur verschwommene Flecken. Wir sehen die Zellstrukturen zweier Äpfel, der eine Bio, der andere nicht – fotografiert mit einer neuartigen Kristallisations-Methode. Die Bilder stammen aus dem Buch „Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln“, mit dem Walter Dänzer die Qualitätsunterschiede zwischen Biokost und Industrieprodukten sichtbar machen möchte.

 

Das gleiche passiert auch mit den Zellstrukturen in unserem Körper bei Worten oder Musik, da unser Körper zu einem Großteil aus Wasser besteht.

Im nächsten Beitrag erfährst Du mehr über gute Fette – denn Fett ist nicht gleich Fett!

Autoren: BASIS Social Media Team