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Nutrition 1×1: Fette

Fett ist nicht gleich Fett!

Die tägliche Einnahme von unverarbeiteten, kaltgepressten und gentechnikfreien Fetten, reduzieren Entzündungen im Körper, stabilisieren den Blutzucker und liefern dem Verdauungstrakt wertvolle Nährstoffe.

Don’t eat industrial oil …

… Pflanzenfette aus Getreide: Diese werden oft stark industriell verarbeitet. Während der Verarbeitung dieser Fette entstehen häufig unerwünschte Begleitstoffe, die guten Fettsäuren oxidieren und das Verhältnis von Omega 6/3 ist für Deinen Körper ungeeignet (Diese Fette sind: Margarine, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Distelöl, Sojaöl, etc.)

-> Achte hierbei auf den Zusatz RAFFINIERT! Kaltgepresste Fette sind nicht hochgradig verarbeitet.

Die Guten:

Gesunde Fette sind für Deinen Körper von enormer Bedeutung. Wir möchten Dir eine Auflistung gesunder Fette und Ihrer Vorteile mitgeben, damit Du Deiner Gesundheit etwas Gutes tust.

Die Kurzform:

Halte Dich an die guten, traditionellen Fette: Olivenöl, Avocadöl und Kokosöl bei pflanzlichen Fetten und Butter, Ghee und Schmalz bei den tierischen Fetten.

Und etwas ausführlicher:

Olivenöl: Achte auf eine schonende kaltgepresste Variante, damit die Polyphenole und die wichtigen Stoffe in Deinem Körper das HDL (gesundes Cholesterin) erhöhen.

Avocadoöl: Avocados und Ihre Öle sind eine hochwertige Fettquelle, reich an Nährstoffen und Anti-Oxidatien. Die Hälfte einer Avocado enthält mehr Kalium als eine Banane, sowie Nährstoffe wie Magnesium, Folsäure und Cholin.

Fette aus Kokosnussbasis: Reich an mittelkettigen Fettsäuren, die zur Darmgesundheit beitragen, leicht verstoffwechselt können und zur Energiegewinnung beitragen. Außerdem ist Kokos reich an Laurinsäure, das Pilze und schlechte Bakterien in Deinem Körper abtötet.

Ghee: Ist eine geklärte Butter, das heißt die Butter wird auf niedriger Temperatur leicht geköchelt, sodass die enthaltene Flüssigkeit verdampfen kann. Das enthaltende Protein setzt sich oben ab und wird abgeschöpft. Es bleibt nur noch das wertvolle Fett übrig. Ghee hat eine hohe Konzentration an Buttersäure, die antivirale Eigenschaften enthält und die Sekretion von Magensäure anregt, um Nahrungsmittel besser zu verdauen.

Fisch/Fischöl: Sorgen für ein Gleichgewicht der essenziellen Fettsäuren mit hohem Gehalt and entzündungshemmenden Omega 3 Fettsäuren (EPA/DHA – wichtige Vorstufen von Hormonen)

Die Vorteile von Fett:
Vorteile von Fetten (nicht nur für Sportler):
  • Sie aktivieren den Fettstoffwechsels und verbessern die Fettverbrennung (was sich positiv auf die Ausdauerleistungsfähigkeit auswirkt).
  • Sie verbessern die Sauerstoffaufnahme und den Sauerstofftransport im Körper.
  • Sie haben einen entzündungshemmenden Effekt. Bei jeder intensiven Belastung kommt es zu kleinen Entzündungsprozessen. Treten diese weniger auf, verkürzt sich die Regenerationszeit. Ich kann also mehr und härter trainieren.
  • Sie steigern die Gehirnleistung und damit Konzentration und Reflexe.
  • Sie unterstützen die Protein-Synthese und damit den Muskelaufbau.
2 Top-Tipps zum Thema Fett:
Tipp 1:

Wir empfehlen Dir pro Mahlzeit eine Menge von ca. 1-2 Daumen gutes Fett!

Tipp 2:

Fette und flüssige Öle können durch Licht, Wärme und Sauerstoff beschädigt werden. Achte darauf Öle zu kaufen, die in getönten Glasbehältern, luftdicht abgefüllt sind. Außerdem musst Du das Öl an einem kühlen und dunklen Ort lagern. Achte schon im Supermarkt darauf, dass die Lagerung stimmt und mache die Supermärkte darauf aufmerksam, wenn Du eine falsche Lagerung feststellst!

Nüsse und Samen
Vielleicht fragst Du Dich nun, wie es dann mit dem Thema Nüsse und Samen aussieht?

Ein Indiz dafür, ob ein Fett “Gut” oder “Schlecht” ist, kannst Du anhand des dem Omega 3/6 Verhältnisses ableiten. Natürlich gibt es noch andere Anhaltspunkte, aber dies ist für den Körper eines der wichtigsten!

In unserer Übersicht findest Du das Verhältnis von Nüssen und Samen. Höchstwahrscheinlich werden alle Mandel und Cashew “Nascher” sehr überrascht sein.

Walnüsse, Macadamias, Paranüsse, Leinsamen und Chia Samen schneiden im Vergleich besonders gut ab.

Das Omega 3:6 Verhältnis

Tipp 3:

Nüsse sollten nicht Deine Hauptquelle für Deine Fette sein. Iss vermehrt Fische wie Lachs, Hering und Makrelen. Nutze Kokosöl, Olivenöl, Ghee, Avocadoöl oder Leinöl in der Küche. Nutze Leinsamen und verzehre nicht mehr wie eine Handvoll Nüsse am Tag.

War dir das so bewusst? Welches Fett benutz Du am liebsten?

 

Autoren: BASIS Social Media Team